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Wider das Vergessen

Was für eine tolle Frau!

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Henny Franks zum dritten Mal am Schiller

(SK) Als Fünfzehnjährige musste Henny Franks als Kölner Jüdin ihre Geburtsstadt verlassen. Sie hatte das Glück, mit einem der Kindertransporte aus Deutschland weg zu kommen und ein neues Leben in London beginnen zu können. Mit mittlerweile 94 Jahren hat sie nun wieder einmal die Anstrengung auf sich genommen, ist der Einladung des Evangelischen Stadtkirchenverbandes und des Lern- und Gedenkortes Jawne im Verein EL-DE-Haus e.V. gefolgt, um in mehreren Schulen als Zeitzeugin aus ihrem Leben zu berichten.

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Besuch der KZ-Gedenkstädte Dachau

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Eine Aktion wider das Vergessen

Am Ende des Schuljahres war es uns EF-Schülern möglich, an einer Fahrt in die Stadt Dachau teilzunehmen, in der sich von 1933 bis 1945 ein Konzentrationslager befand, welches heute eine Gedenkstätte ist.

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Schüler besuchen den Lern-Gedenkort Jawne in Köln

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Unvorstellbar, wie es damals war

(KR) Am 30. Mai besuchte der Englisch-Geschichtskurs 8 begleitet von Frau Kremer und Frau Yurtseven den Lern-Gedenkort Jawne, der sich auf dem ehemaligen Areal des jüdischen Gymnasiums Jawne befindet.

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Amsterdam Calling

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Der Differenzierungskurs Englisch-Geschichte 9 zu Gast im Anne Frank Haus

Wir, der Differenzierungskurs Englisch-Geschichte 9 in Begleitung von Frau Kremer und Herrn Pawelczik, waren während der Aktionstage im Rahmen unserer Reihe „Das Leben der Anne Frank“ in Amsterdam. Um 6.10 Uhr haben wir uns am Hauptbahnhof getroffen und nach drei Stunden Fahrt sind wir in Amsterdam angekommen.

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Zeitzeuge Gerhard Wiese

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Ankläger in den Auschwitzprozessen im Schülergespräch

(SK) Die Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse von Herrn Lux in der Jgst. Q1 lauschten gebannt, als Gerhard Wiese, einer der Ankläger in den Frankfurter Auschwitzprozessen zu Beginn der 60er Jahre, aus seinem Leben, seiner Rolle bei der Aufarbeitung der NS:Verbrechen erzählte. Zuvor hatten Sie den Spielfilm "Im Labyrinth des Schweigens" gesehen, dessen Drehbuch auf den Erinnerungen an die Auschwitzverfahren basiert. Natürlich griffen die Schülerinnen und Schüler in ihren Nachfragen nicht nur auf die historischen Ereignisse zurück, sondern verwiesen auch auf den Prozess gegen Beate Zschäpe, bei dem derzeit die NSU-Morde verhandelt werden.

"Diese Geschichtsstunde hinterlässt bleibende Eindrücke", so das Fazit des Kurslehrers Volker Lux. Wir danken Herrn Wiese, dass er die beschwerliche Anreise aus Frankfurt auf sich genommen und mit dazu beigetragen hat, dass unser Schulprojekt "Wider das Vergessen" mit Leben gefüllt. ist, dass die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte unsere Schülerinnen und Schüler zu überzeugten Demokraten werden lässt.

Eine Zeitzeugin erzählt

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Henny Franks im Gespräch

(SK) Sie ist 92 Jahre alt, quicklebendig, voller Humor und Zugewandtheit, sie ist und bleibt eben ein "Köl­sches Mädchen", das vorlebt, wie man allem Lebensunglück begegnen kann. Henny, jüdischer Herkunft, musste und durfte 1938 Köln verlassen und gelangte mit einem Kindertransport nach London, wo sie immer noch lebt. Über das Schicksal ihrer Familie, nicht nur ihr Vater wurde in Auschwitz ermordet, berichtete Frau Franks ebenso wie über ihr späteres Leben. Frau Kremer, Leiterin des Differenzierungs­kurses 8 Eng­lisch/­Ge­schich­te, und ihre Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld den Kontakt zur Gedenkstätte Jawne geknüpft, deren Leiter, Herr Lemaire, das Gespräch mit Henny Franks moderiert hat. Die Diffe­ren­zie­rungs­kurs­schüler hatten zudem Fragen vorbereitet und die neunte Klassen eingeladen, um mit Frau Franks ins Gespräch zu kommen.

Alle waren beeindruckt und dankbar für diese außergewöhnliche Geschichtsstunde.

Stolperstein für die Eltern von Henny Franks

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Differenzierungskurs Geschichte/Englisch bei der Stolpersteinverlegung

(NEU) Die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Geschichte/Englisch der Klasse 8 nahmen an der Stolpersteinverlegung für die Eltern von Henny Franks am Kleinen Griechenmarkt teil.

Die gebürtige Kölnerin Henny Franks wurde 1939 als jüdisches Kind mit einem Kindertransport vor der Verfol­gung durch die Nationalsozialisten gerettet und lebt seitdem in Großbritannien. Frau Franks, die persönlich anwesend war, bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern des Kurses für die Finanzierung der Stolper­steine und für die große Anteilnahme.

Wir freuen uns, dass Frau Franks am Mittwoch, dem 13.04., für ein Podiumsgespräch zu uns ans Schiller-Gym­nasium kommen und uns von ihrer Kindheit in Köln zur Zeit des Nationalsozialismus berichten wird.

Entartete Musik

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Schiller-SchülerInnen bei einer Ausstellungseröffnung im EL-DE-Haus

(SK) Seit etlichen Jahren kooperiert das Schiller-Gymnasium mit dem NS-Dokumentations­zentrum der Stadt Köln, dem EL-DE-Haus, im Rahmen des Schulprojektes „Wider das Vergessen“. Sebastian Neuer­burg, Referendar für Musik und Deutsch, und Sandra Dahlmann, Referendarin für Kunst und Englisch, haben zum Thema „Verbotene Musik in der NS-Zeit“ eine Ausstellung erarbeitet, die mit Schüler­arbeiten von anderen Schulen am Freitag, dem 22. Januar 2016, im EL-DE-Haus eröffnet worden ist.

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