Lesen macht klug!

(SK) Lesende Schülerinnen und Schüler? Gibt es die überhaupt noch? Wer am Dienstagmittag einen Blick in den Theaterkeller geworfen hätte, der hätte gewusst, dass Lesen und Vorlesen immer noch „cool“ sind. Dort fand vor großem Publikum, alle Schüler aus der Jahrgangsstufe 6 waren vertreten, das Finale des Vorlesewettbewerbs 2013 statt. Zuvor waren im Deutschunterricht in jeder Klasse der beste Vorleser, die bester Vorleserin gewählt worden. Nun ging es um den Schulsieg.

Die Jury unter Vorsitz von Oliver Münker, dem Fachvorsitzenden Deutsch, und ergänzt durch die Deutschlehrerinnen Lea Esser und Nina von der Felsen, folgte kritisch den Vorträgen.

Den 1. Platz belegte als Schulsieger Luis Kade aus der 6c. Elisa Lasry, gleichfalls 6c, und Nikole Gimbarova, 6d, folgten auf den Plätzen 2 und 3. Wir gratulieren diesen drei Schülern und allen anderen, Pauline Brünger und Jannis Placke aus der 6a, Benjamin Ermen und Jana Kabus, 6b, und Franziska Hildebrand, 6d, zu ihrem Klassensieg.

Schulsieger aus der 6d: Janis Dietzold

(SK) Janis Dietzold, 6d, ist der Schulsieger im Lesewettbewerb der 6. Klassen, der am Freitag, dem 7. Dezember, ausgetragen worden ist. Sein Vortrag aus Cornelia Funkes Erzählung Tintenherz fiel so überzeugend aus, dass die Jury, die Deutschlehrer Pierre Back, Nina von der Felsen und Oliver Münker, sich letztlich für ihn entschieden hat.

Dabei war die Konkurrenz hart, denn zuvor hatte es in allen vier Klassen einen internen Vorlesewettbewerb gegeben und nur die jeweils beiden Klassenbesten konnten an der Finalrunde im Theaterkeller teilnehmen. Das Publikum, alle anderen Sechstklässler, zitterte mit, wenn „ihre“ Klassensieger ans Lesepult mussten. Lesetechnik und Textgestaltung standen neben dem Leseverständnis, das noch zusätzlich bei einem Fremdtext gefordert war, im Fokus der Jury.

Wir gratulieren Janis Dietzold zu seinem Sieg und wünschen ihm viel Glück für die nächste Runde, den Stadtlesewettbewerb.

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Heimspiel - Kölner Autoren lesen in Kölner Schulen

(SK) "Ich bin Geschichtenerzählerin, denn Geschichten gehen direkt ins Herz." So stellte sich Claudia Schreiber in der 9d vor. Im Rahmen der lit.COLOGNE findet auch in diesem Jahr eine ganz besondere Aktion, genannt Heimspiel, in Kölner Schulen statt. Kölner Autorinnen und Autoren lesen am 20. November in zahlreichen Schulen aus ihren Werken.

Gertrud Seehaus und Peter Finkelgruen: „Oma und Opa hatten kein Fahrrad“

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(SK) Alle konnten es sich erst einmal im Leseraum der Sek I auf den weichen Polstern und Sitzkissen bequem machen, bevor Gertrud Seehaus und Peter Finkelgruen ihre autobiographische Erzählung „Oma und Opa hatten kein Fahrrad“ den Schülerinnen und Schülern der 5c und einigen Eltern vorstellten. Martine Pittaro, die Deutschlehrerin der 5c, hatte, unterstützt von Simone Tobys, Sprecherin des AK Bibliothek und Deutschlehrerin unserer Schule, den Kontakt zu dem Kölner Autorenehepaar gesucht. In ihrer kurzen Erzählung berichten sie von ihrer eigenen Kindheit, die durch die Erfahrung des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges geprägt war. Sie erzählen von Flucht und Exil, von Konzentrationslagern, von den Schrecken des Krieges, während gleichzeitig die Kinderperspektive nie verloren geht und auch die schönen Erinnerungen ihren Platz haben.

Ute Wegmann wieder zu Gast

(SK/19.04.2013) Wie schon im letzten Jahr hatten zwei 6. Klassen die Möglichkeit, die Journalistin und Jugendbuchautorin Ute Wegmann kennen zu lernen und einen Einblick in ihre Arbeit zu erhalten. Dabei faszinierte die Autorin mit der Geschichte von Luisa aus ihrer Erzählung Weit weg ... nach Hause ihr junges Publikum, auch die Jungen! Fast spielend kam sie mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch, die ihr begeistert zuhörten. Frau Wegmann ist wahrlich eine Autorin zum Anfassen!

Unter dem Publikum im Leseraum der Sek I saß auch Peter Fricke, dessen Fricke Stiftung für Bildung und Kultur solche Lesungen finanziell unterstützt. Wir danken dem Ehepaar Fricke für diese großartige Form der Leseförderung an unserer Schule.

"Schluss. Jetzt werde ich etwas tun!" (Sophie Scholl)

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(SK) Das Leben der Sophie Scholl, einer jungen Studentin, die offen Widerstand gegen das NS-Regime geleistet und dafür mit ihrem Leben bezahlt hat, hat die Kölner Autorin Maren Gottschalk so fasziniert, dass sie eine Biografie veröffentlicht hat. Im Rahmen der Aktion "Heimspiel - Kölner Autoren lesen in Kölner Schulen" fand mit ihr eine Lesung, die der AK Bibliothek organisiert hatte, im neuen Sek I-Leseraum statt.