Pädagogikkurs der EF untersucht Spielplätze in Sülz
(SCR) Wie inklusiv sind die Spielplätze in unserem Stadtteil wirklich?
Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler*innen der Einführungsphase (EF) im Pädagogikunterricht bei Herrn Schneider.
Zu Beginn des Projekts setzten sich die Lernenden zunächst mit den theoretischen Grundlagen von Inklusion auseinander. Dabei wurde erarbeitet, was unter Inklusion verstanden wird und welche Merkmale Spielplätze erfüllen sollten, damit sie allen Kindern eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen.
Anschließend wurde das erworbene Wissen in die Praxis übertragen. Die Schüler*innen untersuchten dazu zwei Spielplätze in Sülz – den Spielplatz am De-Noël-Platz sowie den an der Nikolauskirche – hinsichtlich ihrer inklusiven Gestaltung. Vor Ort analysierten die Schüler*innen unter anderem die Zugänglichkeit der Spielgeräte, mögliche Barrieren sowie die vorhandenen Spiel- und Bewegungsangebote.
Mithilfe von Fotos und Videos hielten die Schüler*innen ihre Eindrücke fest und werteten diese anschließend aus. Auf dieser Grundlage entstanden vielfältige und kreative Ergebnisse: Neben klassischen Präsentationen entwickelten die Gruppen unter anderem fiktive Interviews, vertonte Videobeiträge und weitere kreative Formate, um ihre Ergebnisse anschaulich darzustellen.
Zum Abschluss des Projekts präsentierten alle Gruppen ihre Arbeitsergebnisse im Kurs. In einer gemeinsamen Reflexionsphase wurden die Erkenntnisse zusammengeführt und diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass Inklusion weit über den schulischen Kontext hinausreicht und bei der Gestaltung öffentlicher Räume eine wichtige Rolle spielt.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie theoretische Inhalte des Pädagogikunterrichts mit konkreten Fragestellungen aus dem Lebensumfeld der Schüler*innen verknüpft werden können. Gleichzeitig wurde deutlich, welchen Beitrag eine inklusive Gestaltung von Spiel- und Begegnungsräumen für eine offene und vielfältige Gesellschaft leisten kann.