Liebe Schulgemeinde, liebe Schüler*innen, liebe Eltern, liebe Kolleg*innen,

wie immer hatten es die letzten Wochen vor den Ferien in sich:

Klassenfahrten, Exkursionen, Hitzewelle, Sportturniere, Vernissage Schiller ART, Theater- und Musicalaufführungen.

Es gab das stimmungsvolle, sehr gut besuchte Schuljahresabschlusskonzert aller Schiller-Ensembles, organisiert durch die gesamte Fachschaft Musik und durch die Kolleg*innen der Rheinischen Musikschule. Die Zuhörer*innen waren begeistert!

Zwei grandiose Aufführungen unseres Schulkabaretts Gallensteine, angeleitet durch unser Gallensteine-Team sowie Theateraufführungen der Theater-AGs der Jahrgänge 5, 7, 8 standen ebenfalls auf dem kulturellen Schuljahresabschlussprogramm. Zum Schluss gab es noch das Theaterstück „Mord im Orient-Express“ des Differenzierungskurses Jahrgang 10 unter Leitung von Herrn Neuerburg – eine tolle Inszenierung.

Abschied von der Lotharstraße

Zwei Wochen vor Ferienstart erreichte uns eine Nachricht der Stadt, die alle in Hektik versetzt hat: „Der Teilstandort Lotharstraße kann nach den Ferien nicht mehr genutzt werden.“ Seit fast 10 Jahren nutzen wir diesen Teilstandort und in dieser Zeit ist zu wenig an der Gebäudesubstanz gemacht worden. Die städtische Gebäudewirtschaft sieht aufgrund der baulichen Situation und der Sicherheitsmängel keine Möglichkeit einer weiteren schulischen Nutzung. Die Rheinische Musikschule wird bis zum Ende des Jahres in der Lotharstraße sein. Dass das so kurzfristig entschieden worden ist, ist vollkommen unverständlich und für die ganze Schulgemeinde wirklich ein Schock kurz vor dem Schuljahresende.

Sowohl Schulleitung als auch Schulpflegschaftsvorstand setzten alle Hebel in Bewegung, um diese kurzfristige Entscheidung rückgängig zu machen oder zumindest eine Nutzung zu ermöglichen, bis eine sinnvolle Ersatzlösung gefunden worden ist. Zum Schluss gab es eine Extra-Schiller-Ratsvorlage, die am vergangenen Donnerstag in der Ratssitzung beschlossen wurde, um die temporäre Weiternutzung noch einmal zu prüfen und die von der Stadt vorgeschlagene Alternative, leere Container am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium zu nutzen zu verhindern.

Die Alternatividee der Stadt, Container des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums zu nutzen, ist aufgrund der Entfernung (20 Minuten Fußweg) schlicht unzumutbar und das haben wir der Stadt auch deutlich mitgeteilt.
Wie geht es nach den Ferien weiter?

Der letzte Stand der Dinge wurde der Schulleitung am Dienstag mitgeteilt: Der ehemalige Mensacontainer, der zufälligerweise noch nicht abgerissen worden ist, wird reaktiviert. Beide Etagen werden ertüchtigt, sodass wir insgesamt acht Unterrichtsräumer zur Verfügung haben werden. Die obere Etage soll bis nach den Sommerferien und die untere Etage bis zu den Herbstferien renoviert werden und mit WLAN und Touchpanels ausgestattet.

Das bedeutet für Schüler*innen und Kolleg*innen: Abschied von der Lotharstraße. Insbesondere unsere Schüler*innen, aber auch viele Kolleg*innen haben die besondere Atmosphäre der Lotharstraße gemocht und werden dies sehr bedauern.
Das bedeutet auch, dass das Pendeln in Richtung Teilstandort in Zukunft entfällt und das wird für alle Beteiligten eine Entlastung sein.

Im Schuljahr 2026-2027 werden wir wie alle Gymnasien in NRW eine 13. Jahrgangstufe haben, so dass die Stadt uns weitere Räume zur Verfügung stellen muss.

Am Ende des Schuljahres danken wir allen, die sich für die Schulgemeinde engagiert haben.

Wir wünschen allen eine erholsame Sommerzeit.

Herzliche Grüße
Georg Scheferhoff und Karin Faßbender


Who’s that? –

2025kl wesen schiller

Little People bevölkern kleine Nischen und Unorte am Schiller

(FI/MT) Wer in den letzten Wochen und Monaten ganz genau hingeschaut hat, konnte beobachten, dass das Schiller wieder von kleinen Menschen bevölkert wurde.


Sie suchten sich ihre Nischen und kleinen Momente im Schulgebäude und auf dem Schulhof und nahmen uns mit zu scheinbar unbedeutenden Orten.

Die Schüler*innen der EF hatten die Aufgabe aus der Perspektive eines sehr kleinen Menschen die Schulgebäude und Schulhöfe unter die Lupe zu nehmen und selbst gestaltete plastische Figuren so zu inszenieren, dass der Ort eine neue Funktion bekommt und sich in der Wahrnehmung verändert.

Bei der Fotografie sollten kompositorische und bildästhetische Aspekte besonders beachtet werden sowie Ideen und Kenntnisse aus vorangegangenen Übungen einfließen.

Ein gelungener Perspektivwechsel!

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Weitere Arbeiten aus dem Kunstunterricht finden Sie hier.



 

 

 

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