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Was für eine tolle Frau!

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Henny Franks zum dritten Mal am Schiller

(SK) Als Fünfzehnjährige musste Henny Franks als Kölner Jüdin ihre Geburtsstadt verlassen. Sie hatte das Glück, mit einem der Kindertransporte aus Deutschland weg zu kommen und ein neues Leben in London beginnen zu können. Mit mittlerweile 94 Jahren hat sie nun wieder einmal die Anstrengung auf sich genommen, ist der Einladung des Evangelischen Stadtkirchenverbandes und des Lern- und Gedenkortes Jawne im Verein EL-DE-Haus e.V. gefolgt, um in mehreren Schulen als Zeitzeugin aus ihrem Leben zu berichten.

Bei uns war sie nun das dritte Mal und wieder hatte ein Differenzierungskurs Englisch/Geschichte der Jgst. 9 unter Leitung von Frau Kremer dieses Gespräch vorbereitet. Das große Publikum, die Schülerinnen und Schüler der oberen Mittelstufe, folgte konzentriert den Erzählungen Henny Franks und erlebte hautnah, was es bedeutet, seine Heimat verlassen zu müssen.

Wir danken allen Organisatoren, vor allem auch Herrn Lemaire von der Jawne, der als Moderator auf dem Podium saß, für diese Möglichkeit, Geschichte lebendig werden zu lassen.