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Besuch der KZ-Gedenkstädte Dachau

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Eine Aktion wider das Vergessen

Am Ende des Schuljahres war es uns EF-Schülern möglich, an einer Fahrt in die Stadt Dachau teilzunehmen, in der sich von 1933 bis 1945 ein Konzentrationslager befand, welches heute eine Gedenkstätte ist.

Vor Ort wurden wir Schüler in Kleingruppen eingeteilt und mithilfe von Gruppenleitern auf das Thema und den Gedenkstättenbesuch vorbereitet. In der Jugendherberge fand dann am zweiten Tag ein Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube statt. Dieser erzählte vor allem von seinen Erlebnissen zu Beginn der NS Regierungszeit und ging sehr gut auf all unsere Fragen ein. Am Nachmittag und auch noch am folgenden Tag gab es in Kleingruppen einen Rundgang, um die KZ-Gedenkstätte zu besichtigen. Da auf dem Gelände noch viele Gebäude aus der Zeit des Lagers erhalten sind, konnte man sowohl die Bunker als auch das Krematorium besichtigen. Außerdem stehen auf dem Gelände mehrere Mahn- und Denkmale so wie verschiedene Kapellen. Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude wurde eine Dauerausstellung errichtet, welche es ermöglicht, ausführliche Einblicke in die Lebensumstände der ehemaligen Häftlinge des KZ zu bekommen. Um die heftigen Eindrücke zu verarbeiten und eine kleine Pause von dem Thema zu bekommen gab es am Abend vor der Abreise einen kleinen Ausflug nach München.

P. S. Der Beitrag stammt von Luisa Koenen, Jgst. EF, die an dieser Fahrt, die Teil unseres Schulprojektes "Wider das Vergessen" ist, teilgenommen hat. Herr OStR Lux, Vorsitzender der Fachkonferenz Geschichte, organisiert seit vielen Jahren diese Fahrt.