Unsere Studienfahrt nach Rom 2026

(HF/SÜ) Im April 2026 ging es für den EF-Kurs Latein von Frau Hanfland und dem ehemaligen EF Kurs (jetzt Q1) von Frau Schücker für fünf tolle Tage nach Rom.

Die Anreise war schon einmal ein Erlebnis für sich, anstrengend (20 Zugstunden mit wegen eines Unfalls auf der Strecke fast verpasstem Anschluss in München), allerdings auch lustig (es wurden diverse Taktiken entworfen, wie man den Anschlusszug zum Warten bewegen und „entern“ könnte).

Doch glücklich in Rom angekommen, konnten wir nach kurzer Erholungspause mit einer digitalen Stadtrallye die Straßen erkunden und ließen anschliessend den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es dann gleich weiter mit einer Zeitreise in die Antike: Vor der Kulisse der Caracalla-Thermen haben wir zunächst einen Schnellkurs in Italienisch von zwei Mitschüler*innen bekommen, danach besuchten wir das Colosseum, den Circus Maximus, das Forum Romanum und den Konstantinsbogen. In der ganzen Stadt stößt man auf antike Bauten, fast an jeder Ecke wartet ein neues Denkmal, deswegen standen die Kamera oder das Handy nie still (eine Powerbank erwies sich deswegen und auch wegen der Navigation als äußerst nützlich).

Mitte der Woche stand der Besuch der vatikanischen Museen an, wobei die Kunstwerke Raffaels im Palast und natürlich in der Sixtinischen Kapelle einen starken Eindruck hinterließen, ebenso wie z.B. die bisher uns nur aus dem Lateinbuch bekannte Laokoongruppe im Original. Auch eindrücklich war allerdings das danach folgende Unwetter, bei dem innerhalb kurzer Zeit alle vollkommen durchnässt waren und sich wie gefühlt alle Römer in die nächste Metro gequetscht haben.

Als wäre nichts gewesen, schien zum Glück am nächsten Tag wieder die Sonne und ermöglichte die weiteren, von uns vorbereiteten, teilweise interaktive Vorträge vor Ort an der Trajanssäule und dem Trajansforum. Auf dem Kapitol konnten wir, wieder veranschaulicht durch weitere Vorträge, die wunderbare Aussicht auf die Stadt genießen, wobei ein Gruppenfoto natürlich nicht fehlen durfte.

Mit Hilfe eines bittenden Augenaufschlags und der Italienisch-Kenntnisse von Frau Hanfland gelang uns auch noch ein kostenlose Besichtigung der Ara pacis. Von dort aus gestalteten nun die Kleingruppen selbstständig ihren Tag: Einige hatten Glück und konnten ohne zu lange Wartezeit einen Blick vom Petersdom ergattern, andere besuchten Sehenswürdigkeiten wie den Palazzo Venezia, den Fontana di Trevi oder die Piazza Navona
Der letzte Tag stellte mit dem Besuch der Domitilla-Katakomben einen die bisherigen Eindrücke sammelnden Rückblick dar: Man kam abseits der sonst relativ großen Menschenmengen ein bisschen zur Ruhe und wurde nachdenklich. Zum Abschied gab die Sonne Italiens noch einmal alles (27 °C), so dass das noch im Budget enthaltene Eis kühlenden Erfrischung brachte.

Die Rückfahrt verlief mit der DB – trotz zweimaligen Umsteigens – unerwartet reibungslos, so dass wir erschöpft und erfüllt mit vielen Eindrücken im römischen Köln wieder ankamen.

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Einige Zitate der Schüler*innen

  • „Rom muss man einfach mal erlebt haben. Die antiken Bauwerke, die man sonst aus Bildern und dem Unterricht kennt, wirken in Realität um ein Vielfaches beeindruckender. Es fällt mir immer noch schwer, das Gesehene in Worte zu fassen. Darüber hinaus eröffnet die Stadt auch kulturell eine völlig neue Welt, die wir erkundet haben. Die Fahrt war ein unvergessliches Erlebnis.“
    (Adrian Schaller)
  • „Besonders spannend fand ich das Kolosseum und das Forum Romanum, die dadurch lebendiger wurden und die letzten Jahre greifbarer machten.“ (Jonathan Schendekehl)
  • „Ich hatte sehr viel Spaß und habe extrem viel gelernt.“ (Julius Ternes)
  • „Natürlich gab es kleine organisatorische Schwierigkeiten, aber in Anbetracht davon, was das Programm umfasste, wir in einem völlig anderen Land waren und es die erste Exkursion ihrer Art war, ist das definitiv zu entschuldigen. Daher würde ich die Rom- Exkursion immer wieder weiterempfehlen. Roma stabit in aeternum!
    (Julian Seynstahl)
  • „Mich hat in Rom besonders die Selbstverständlichkeit überrascht, mit der die Einwohner der Historie ihrer Stadt begegnet sind. Um jede zweite Ecke steht eine Ruine, die sich allerdings völlig in das moderne Rom einfügt ohne wirklich aufzufallen.
    Außerdem hat die Romfahrt den Unterrichtsinhalten einen persönlichen Bezug gegeben. Ich war sehr fasziniert von den riesigen Maßstäben, mit denen die Römer an Architektur, z. B. beim Kolosseum, und an Kunst, wie z. B. in der Sixtinischen Kapelle, herangegangen sind.“
    (Noa Betten)
  • „Ich würde eine Fahrt nach Rom empfehlen, weil es das Lernen für Latein attraktiver und die Sprache lebendiger macht und es eine faszinierende Stadt ist, mit viel geschichtlichem Hintergrund, den man auch an jeder Ecke entdecken kann. Solange die Schüler noch unter 18 Jahre alt sind, kann ich den kostenlosen Gang auf die sogenannte „Schreibmaschine“ nur empfehlen. Standort: Sie grenzt an das Forum Romanum.“
    (Laura Irnich)

Zitate und Eindrücke der Lehrerinnen

  • „anstrengend (Schrittzähler: max. 29 471 Schritte pro Tag) – aber unbedingt lohnend!“
  • „Durch die direkte und authentische Begegnung mit der Antike erschloss sich endlich der Sinn jahrelangen Paukens. ;-))“
  • „Schüler*innen lernen von Lehrerinnen und umgekehrt - in zahlreichen Dimensionen!“
    „Gute und lockere Stimmung!“

Hoc opus una sripserunt: classes EF et Q1 magistrarum HF et SÜ