(SK) Mittlerweile kennt jeder die kleinen Geräte, Defibrillatoren, die in allen Sparkassenfilialen hängen. Demnächst wird ein solcher Defibrillator auch im Verwaltungsbereich des Schiller-Gymnasiums hängen. Warum aber in einer Schule, wo die Gefahr eines plötzlichen Herztodes gering ist?

Die Schülerinnen und Schüler aus der Sanitäts-AG beantworteten diese Frage überzeugend:
Wer gelernt hat, mit diesem Gerät umzugehen, wer weiß, wie man im Notfall Menschen helfen kann, der setzt diese Geräte auch ein. Carsten Zobel, Arzt an der Universitätsklinik Köln und einer der Verantwortlichen für das Konzept „Defi macht Schule“, verwies auf beeindruckende Zahlen.

Allein im letzten Jahr starben rund 1000 Menschen in Köln an plötzlichem Herztod. Hätte es Ersthelfer gegeben, die bis zum Eintreffen des Notarztes aktiv geworden wären, ließe sich diese Zahl senken. Und genau da setzt das Konzept „Defi macht Schule“ an. Alexandra Backhaus und Pia Steinhoff, zwei der vier Lehrer, die die Sanitäts AG betreuen, erläuterten, was an weiteren Schulungen für die Mitglieder der Sanitäts AG geplant ist.

Alle, die zur Übergabe gekommen waren, darunter auch einer der Sponsoren des Defibrillators, der Kölner Kardiologe Franzen, und Frau Gorklo-Blameuser vom Schulverwaltungsamt waren von der Begeisterung der Schüler und vom Engagement der Lehrer beeindruckt und hoffen, dass dieses Beispiel auch an anderen Schulen Schule macht .

 

Die nächsten Schulveranstaltungen

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14.12.2022 19:00 - 22:00
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