Ein Brief der SV an alle

In den letzten Wochen hat uns alle etwas schockiert: Putin begann seine „Mission" in der Ukraine. Der Krieg betrifft uns alle, deshalb entschieden wir uns, Eindrücke aus der Schülerschaft zu sammeln.

„Es ist schrecklich was ein einzelner Mann Millionen von Leuten antun kann.“ - Anonyme*r Schüler*in
 
Ziemlich eindeutig war, dass viele Schüler*innen Angst haben, dass sich der Krieg über weitere Teile Europas ausbreiten könnte. Außerdem zeigten sich viele Schüler*innen besorgt darüber, dass soziale Netzwerke zensiert werden.

„Dass das zivile russische Volk nichts mehr (auf TikTok) zeigen kann, und das nur die Schuld eines einzelnen Mannes ist, macht mich wütend“- Anjes Broenstrup, 8D

Die Person allein von Putin bringt gewisse Gedanken mit sich. Schüler*innen spekulierten, dass er nukleare Waffen einsetzen könnte. Trotz der Anschuldigungen über Kriegsverbrechen wissen viele, dass es Putin im Moment nicht betreffen wird. Es ist unvorstellbar, sich diese Kriegsverbrechen, z.B. in Form von fahrlässiger Zivilistentötung, Zerstörung der Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen, vorzustellen. Sich in diese Position der Ukrainer*innen hineinzuversetzen, lässt viele Schüler wütend und ängstlich zugleich werden.

Russland und die Ukraine haben eine lange gemeinsame Geschichte, weshalb sich viele Ukrainer*innen mit Russ*innen gleichgesetzt haben. Umso schockierender ist es, dass es diesen Krieg zwischen beiden Nationen überhaupt gibt. Trotzdem sollte man keine Vorurteile gegen Russ*innen hegen, da diese den Krieg eines einzelnen, schrecklichen Mannes nicht verhindern können und könnten. Hoffnungen gibt es in dieser Zeit jedoch für Deutsche und Ukrainer*innen. 

„**** Putin“ - Anonyme*r Schüler*in

Wenn man selber nicht tatenlos Putins Gräueltaten beobachten will, kann man einige Maßnahmen ergreifen:

  • Ukrainer*innen aufnehmen. Falls dies jedoch für eine*n zu viel des Guten sein sollte kann man:
  • An Hilfsorganisationen für die Ukraine spenden,
  • Ukrainer*innen auf Demonstrationen unterstützen
  • Benzin einsparen, um nicht Putins Krieg langfristig mitzufinanzieren.

Diese Informationen und Anregungen findet die Schülervertretung des Schiller-Gymnasiums wichtig, um gegenüber der Ukraine Solidarität zu zeigen. Es ist wichtig, in so einer schweren Zeit nicht in Panik auszubrechen. „Ich habe auf einer Demonstration mit einer ukrainischen Frau gesprochen. Mit Tränen dem Gesicht hat sie sich bei vielen bedankt, dass sie ihr Land unterstützen. Es ist schrecklich, und macht mich wütend und ängstlich.“

Euer Matteo T., euer Florian K.

aus der SV

 

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