20schiller header

Latein

Lateinunterricht am Schiller-Gymnasium

Latein kann als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 gelernt werden. Es ist dann  Hauptfach. Zusätzlich kann Latein im Differenzierungsbereich der Jahrgangssufe 8 angewählt werden.


Besonderheiten der lateinischen Sprache

  • Der muttersprachliche Wortschatz wird durch genaues Übersetzen erweitert
  • Stärkung der Lese- und Lernkompetenz und der analytischen Fähigkeiten
  • Grammatische Strukturen der deutschen Sprache werden durch Gegenüberstellung mit dem Lateinischen vertieft
  • Zahlreiche europäische Sprachen sind aus dem Lateinischen entstanden, darunter Französisch, Italienisch und Spanisch. Das Verständnis der lateinischen Grammatik erleichtert  das Lernen dieser romanischen Sprachen
  • Es wird ein Zugang zu den Grundlagen unserer Kultur geschaffen, der ein besseres Verständnis unserer Traditionen ermöglicht (Sprache, Literatur, Denken, Politik, Technik, Kunst etc.)

 

Verlauf der Ausbildung

     Jahrgangsstufe  Wochenstundenzahl   Inhalt
  6 5 Lehrbuch 
  7 5 Lehrbuch
  8 3 Lehrbuch / Übergangslektüre
  9 3 Originallektüre
  EF 3 Originallektüre

 

Der Abschluss „Latinum“

  • Voraussetzung für viele Studiengänge (romanische Sprachen, Geschichte, Germanistik, diverse Geisteswissenschaften, Theologie, Promotionsstudiengänge)
  • Nützlich für Jura und naturwissenschaftliche/medizinische Studiengänge, da zahlreiche Begriffe aus dem Lateinischen stammen (Latein als Wissenschaftssprache)
  • Späterer Erwerb des Latinums an der Universität möglich, aber: kostet Zeit, nicht leicht mit eigentlichem Studienfach zu koordinieren
  • Erwerb in der Schule: Erwerb des Latinums durch mindestens ausreichende Leistungen im letzten Lernhalbjahr


Welche Voraussetzungen sind vorteilhaft zum Erlernen der lateinischen Sprache?

  • Interesse an der Antike
  • Gute Leistungen im Grammatikbereich bei den Sprachen Deutsch und Englisch
  • Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit
  • Das Auswendiglernen fällt leicht
  • Lust zum „Knobeln“
  • Systematisches Arbeiten
  • „Visueller Lerntyp“: Leichtes Lernen über die Schriftlichkeit

 

Unterrichtsschwerpunkte

 

Nutzung außerschulischer Lernorte

  • Natürlich wird das Römisch-Germanische Museum für Ausstellungsbesuche und Workshops genutzt.
  • Etabliert ist seit einigen Jahren eine Exkursion nach Nettersheim und die dortige Teilnahme an Workshops zu den Themen römisches Essen, römische Spiele, Handwerk bei den Römern etc. im Rahmen der sogenannten Sprachentage am Ende des Schuljahres der Jahrgangsstufe 7.
  • Xanten und Trier stehen ebenfalls gelegentlich als Ziele auf dem Programm. 

 

Eingesetzte Schulbücher

  • Pontes Band 1-3 (Klett-Verlag)