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Wie unterstützen wir eine positive Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler in der Erprobungsstufe?

Klassenlehrerteams

In der Erprobungsstufe ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler insbesondere im Rahmen des gebundenen Ganztages, in dem die Kinder derzeit bis 15.05 Uhr an der Schule bleiben, verlässliche Ansprechpartner haben. Seit einigen Jahren bilden wir deshalb Klassenlehrerteams – im Regelfall eine Lehrerin und ein Lehrer – die sich als „Klasseneltern“ um ihre Klasse kümmern. Sie sind für die Betreuungs- und Erziehungsarbeit hauptsächlich verantwortlich. Zudem sind die Teamlehrer in vielen Fächern in der Klasse eingesetzt und kennen deshalb besonders genau die Sorgen und Nöte „ihrer“ Kinder. Die Teamlehrer treffen aus dieser Nähe heraus - in Absprache mit den Eltern und Erziehungsberechtigten - alle pädagogischen und fachlichen Entscheidungen.

In regelmäßigen Teamsitzungen können die Klassenlehrerteams eines Jahrganges Probleme erörtern, gemeinsame Projekte planen und pädagogisch-methodische Schwerpunkte diskutieren.

Für die Schülerinnen und Schüler sind ihre im Team arbeitenden Klassenlehrer ein Vorbild, denn sie sollen auch im Team arbeiten, da gemeinschaftliche Arbeitsformen und Projekte ein Arbeitsschwerpunkt unserer Schule sind.

Beide Teamlehrer sind Ansprechpartner für die Eltern.

 

Regelmäßige Erprobungsstufenkonferenzen

Während der Erprobungsstufe finden in Klasse fünf und Klasse sechs regelmäßig Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen alle Fachlehrerinnen und Fachlehrer einer Klasse ausführlich und intensiv über jede einzelne Schülerin / jeden einzelnen Schüler beraten.

 

Enge Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Das Schiller-Gymnasium arbeitet eng mit den umliegenden Grundschulen zusammen: Im Rahmen des Projektes „Bildungslandschaft Köln-West“ finden regelmäßig gemeinsame Treffen statt, beispielsweise um Lehrpläne abzugleichen.

Die Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen werden zu den regelmäßigen Erprobungsstufenkonferenzen eingeladen, um sich über die Schülerinnen und Schüler auszutauschen. Zudem erfolgen gegenseitige Hospitationen: Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Erprobungsstufe des Schiller-Gymnasiums hospitieren an den Grundschulen, um sich über die Lernvoraussetzungen und die grundschulspezifischen Arbeitsweisen zu informieren. Ebenso hospitieren die Kolleginnen und Kollegen aus den Grundschulen einmal im Jahr bei uns.

 

Teamstunde: Sozialtraining und Klassenrat

Ausgehend von der Annahme, dass ein Schüler die Lernangebote nur dann effektiv nutzen kann, wenn er seinen Platz in der Klasse gefunden hat und sich von den anderen akzeptiert und angenommen fühlt, investieren wir viel Zeit in die Bildung der Klassengemeinschaft. Hierzu dient der Klassenrat, in dem alle die Gemeinschaft betreffenden Themen diskutiert und erörtert werden (Kommunikations- und Konfliktfähigkeit / Selbstkompetenz). Zudem wird die Sozial- und Selbstkompetenz nach den Prinzipien der Life-Skill-Erziehung „Lions-Quest“ (schüler- und handlungsorientierter sowie situations-bezogener und modellhafter, ganzheitlicher Unterricht) in dieser Unterrichtsstunde gefördert. Zur Stärkung der Klassengemeinschaft werden Themen wie, „Meine Klasse“, „Stärkung des Selbstvertrauens“, „Mit anderen gemeinsam lernen und leben“, „Rücksicht nehmen“, „Verantwortung übernehmen“, „Einander respektieren“, „Konflikte mit anderen friedlich lösen“, „Erwachsen werden“ behandelt.

 

Methoden und Projekttage

Um die Methodenkompetenz zu schulen, werden in Klasse fünf und sechs Methoden- und Projekttage durchgeführt, an denen grundlegende, überfachliche Kompetenzen im Mittelpunkt stehen (Methodenkompetenz). Anvisiertes Ziel ist es, bestimmte Schlüssel-qualifikationen möglichst wirksam zu erreichen. Zu diesen Schlüsselqualifikationen gehören die Beherrschung elementarer Lern- und Arbeitstechniken, die Fähigkeit zu überzeugender Kommunikation und Argumentation, die effektive Zusammenarbeit in Gruppen und der Aufbau spezifischer Persönlichkeitsmomente wie Selbstvertrauen, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs in einem Grundkurs den Umgang mit dem Computer.

 

Lernbegleitung

Die Lernbegleitungsstunde ist eine Zusatzstunde, an der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe fünf teilnehmen, die Probleme haben, sich zu organisieren oder die sich im Unterricht zu impulsiv und unkonzentriert oder auch zu ruhig verhalten. Diese Stunde bietet Raum, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. In einer kleinen Gruppe, werden Schülerinnen und Schüler beim Lernen lernen unterstützt, um so ihre Lernfreude zu steigern und ihre individuellen Leistungen zu verbessern. Gezielt werden elementare Arbeitstechniken und Lernprinzipien eingeübt (Bsp.: Wie führe ich mein Heft? Wie kann ich mir helfen, wenn ich im Unterricht zu unruhig bin? Wie kann ich es schaffen, öfter aufzuzeigen? Wie bereite ich mich in der Fünf-Minuten-Pause auf die nächste Stunde vor? Was kann ich tun, wenn ich Arbeitsmaterialien vergessen habe? Wie lerne ich Vokabeln? Wie bereite ich mich zu Hause auf Klassenarbeiten vor?).

Ab Jahrgangstufe sechs (bis neun) findet ein individuelles Lerncoaching statt.

 

Sport-Plus-Konzept

Unser Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche die Bewegungsfreude am individuellen wie gemeinschaftlichen Sporttreiben erfahren und für sich Sport und Bewegung als eine sinnvolle, bereichernde Möglichkeit einer gesunden und glücklichen Lebensführung begreifen.

Im Rahmen unseres Sport-Plus-Konzeptes sollen insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe viele Bewegungsimpulse bekommen. Wichtige Bausteine dabei sind u.a. die regelmäßige Sportstunde, die aktive Pause und vielfältige sportliche AG-Angebote im Rahmen des Ganztages.

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