Was verbindet uns – und was trennt uns?
(FI) Mit dieser Frage haben sich die acht Schüler*innen des Projektkurses Kunst im vergangenen Schuljahr auf die Suche begeben.
Ausgangspunkt war das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz, Zugehörigkeit und Ausgrenzung, Gemeinschaft und Individualität. Dabei entstanden sehr unterschiedliche künstlerische Positionen, die persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen und historischen Fragestellungen verbinden.
Die Arbeiten richten den Blick auf das, was hinter Fassaden verborgen bleibt, und fragen danach, wie wir uns selbst zeigen – oder warum wir es manchmal nicht tun. Sie thematisieren, was uns wirklich wichtig ist und wo wir uns zu Hause fühlen. Andere Werke setzen sich mit den Folgen von Hass, Rassismus, Unterdrückung und Gewalt auseinander oder greifen historische Themen wie die Kolonialisierung und politischen Widerstand auf.
Im künstlerischen Prozess wurden Gedanken weiterentwickelt, verworfen und neu zusammengesetzt. So entstand für jede Schüler*in ein eigener Zugang zum Thema. Die Werke geben keine fertigen Antworten, sondern eröffnen Perspektiven und laden dazu ein, genauer hinzusehen.
Was ist sichtbar? Was bleibt verborgen? Wo entstehen Verbindungen – und wo Brüche?
Viel Spaß beim Erkunden der acht individuellen Statements zu einem Thema, das uns alle betrifft.
(c) Johann Kreiter: Der reale Traum (Film) // Anton von den Burg: Santa Maria (Malerei) // Lennard Pöll: Januskopf (Tonplastik) // Ledion Berberi und Leonidas Pech: Stimmen der Verfolgten (Mixed Media) // Rio Pratz: Marble Floors (Fotografie) // Maya Valter Abos: Installation mit verschiedenen Gegenständen