Mit dem Verlassen der Grundschule beginnt für die Schülerinnen und Schüler ein neuer Ausbildungsabschnitt. Dabei bilden die Klassen fünf und sechs als Erprobungsstufe eine besondere pädagogische Einheit.

Erprobungsstufe – was ist das eigentlich?

Der Erprobungsstufe schenken wir am Schiller-Gymnasium ganz besondere Aufmerksamkeit, da es gilt,

  • schulische Begabungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu erproben, zu fördern;

  • schrittweise die für das Gymnasium typischen Arbeitsweisen und Inhalte einzuüben sowie

  • unterschiedliche Kenntnisse aus den Grundschulen anzugleichen.

Leitziele unserer Arbeit in der Erprobungsstufe sind:

  • Fach- und Methodenkompetenz

  • Sozial- und Selbstkompetenz

Neben der Fokussierung auf die in den Lehrplänen vorgesehenen, fachlichen Inhalte (Fachkompetenz) soll das methodische Lernen im Mittelpunkt des Unterrichts stehen. Unser Methodenkonzept basiert auf Begriffen wie „Lernen lernen“, EVA (eigenverantwortliches Arbeiten) oder schlicht „selbstständiges Arbeiten“. Unsere schulweiten Methoden – und Projekttage ermöglichen ein intensives Training. Methodische Kompetenzen sind zudem an fachliche Inhalte gebunden. Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler im Sinne des „situierten Lernens“, dass sie lernen, welche methodischen Zugänge und Kompetenzen für die Bearbeitung eines spezifischen Inhalts, eines Problems oder einer Aufgabe sinnvoll und angemessen sind. (Methodenkompetenz).

Zu einer modernen Schule gehört auch das soziale Lernen als ein wichtiges Lebens- und Erziehungsziel. Wir unterstützten die Entfaltung der Sozialkompetenz (Kommunikations- und Konfliktfähigkeit) der Schülerinnen und Schüler und die Entwicklung der Selbstkompetenz nicht nur in der Anfangsphase, sondern auch gezielt im weiteren Verlauf der Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler. Unter Selbstkompetenz verstehen wir zum Einen den Aufbau spezifischer Persönlichkeitsmomente wie Selbstvertrauen, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Zum Anderen bedeutet Entfaltung der Selbstkompetenz für uns, dass die Schülerinnen und Schüler erfolgreiche Lernstrategien einüben, Übertragungsmöglichkeiten prüfen und sie Lernarrangements angeboten bekommen, in denen sie Selbstwirksamkeitserfahrungen machen können.

 

Für einen guten Start - Hilfe für den Übergang Grundschule-Gymnasium

Der Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium stellt für alle Kinder eine Herausforderung dar. Wir versuchen deshalb, die ersten Wochen an unserer Schule so zu gestalten, dass die Kinder sich bei uns gut aufgehoben und wohl fühlen. Dazu haben wir ein spezielles Programm entwickelt, das sich in den letzten Jahren bewährt hat.

Tag der offenen Tür

Am „Tag der offenen Tür“ öffnen wir für Grundschulkinder und Eltern alle Türen unseres Gymnasiums. In der Zeit von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr haben alle Zeit, am Anschauungs- und Schnupperunterricht der Jahrgangsstufen fünf und sechs teilzunehmen und sich zu informieren. Schulleitung, Erprobungsstufenleitung, das Ganztagsteam, Lehrerinnen und Lehrer stehen für Einzelgespräche zur Beratung und zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung.

Ab 11.45 Uhr findet ein Kulturprogramm in unserer Aula statt, in dem ein Einblick in unsere umfangreiche musikalisch-künstlerische Arbeit geboten wird.

Beratungsgespräche

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie per Email einen Beratungstermin (s. u. unter Kontakt).

Anmeldung – Wie kann ich mein Kind anmelden?

Zur Anmeldung im Sekretariat bringen Sie bitte eine Kopie des Halbjahreszeugnisses (4. Schuljahr) und den Schulmeldebogen der Stadt Köln mit. Unser Sekretariat ist für Sie montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr  geöffnet. Es ist nicht erforderlich, dass Ihr Kind mit zur Anmeldung kommt.

Sie benötigen folgende Unterlagen bei der Anmeldung:

  • den Anmeldeschein
  • eine Kopie des Halbjahreszeugnis der Klasse 4
  • die Empfehlung der Grundschule für die zukünftige Schulform.

Bei der persönlichen Anmeldung an der als Erstwunsch angegebenen Schule können Sie einen Zweitwunsch für eine weitere Schule vermerken lassen.

Falls Sie Fragen haben, können Sie ein Beratungsgespräch mit der Erprobungsstufenleitung per Email vereinbaren.

Sollte Ihr Kind mit Einschränkung für die Schulform Gymnasium oder für eine andere Schulform (Realschule / Hauptschule) geeignet sein, führen wir mit Ihrem Kind und Ihnen ein verpflichtendes Beratungsgespräch vor der offiziellen Anmeldung. Den Termin für das Beratungsgespräch vereinbaren Sie bitte direkt mit der Erprobungsstufenleitung (s. Kontakt). Bitte bringen Sie zu diesem Beratungs­gespräch zusätzlich auch die beiden Zeugnisse der dritten Klasse mit.

Kennenlernnachmittag und Kennenlernelternabend

Vor den Sommerferien verbringen die Kinder mit den neuen Mitschülerinnen und Mitschülern ihrer neuen Klasse sowie mit ihren zukünftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern einen gemeinsamen Kennenlernnachmittag. Auch die Eltern dieser Klassen haben die Möglichkeit, sich bereits vor den Sommerferien an einem ersten Kennenlernelternabend ungezwungen zum ersten Mal zu treffen.

Einschulungsfeier und Kennenlernwoche

Im Rahmen einer festlichen Einschulungsfeier nach den Sommerferien werden die „Neuen“ dann offiziell begrüßt und in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Die erste Woche wird als Kennenlernwoche gestaltet: Die Kinder sollen zunächst einmal ankommen können. Es wird genügend Zeit da sein, die Mitschülerinnen und Mitschüler näher kennen zu lernen und die neue Schule zu entdecken. In einigen Fächern beginnt schon der Fachunterricht. Die Kennenlernwoche wird mit einem gemeinsamen Klassenausflug abgeschlossen.

Kennenlernfahrt

Zum intensiveren Kennenlernen und zur Stärkung der Klassengemeinschaft findet nach den Herbstferien eine dreitägige Klassenfahrt in das Naturfreundehaus nach Maria Laach statt.

Paten

Von Beginn an engagieren sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe als Patinnen und Paten in den Klassen. Alle Paten haben eine Ausbildung als Streitschlichter absolviert. Sie begleiten, wenn dies terminlich möglich ist, „ihre“ Klasse auch mit auf Klassenfahrten und Ausflüge.

 

Wie unterstützen wir eine positive Entwicklung der Schüler*innen in der Erprobungsstufe?

Klassenlehrerteams

In der Erprobungsstufe ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler insbesondere im Rahmen des gebundenen Ganztages, in dem die Kinder derzeit bis 15.05 Uhr an der Schule bleiben, verlässliche Ansprechpartner haben. Seit einigen Jahren bilden wir deshalb Klassenlehrerteams – im Regelfall eine Lehrerin und ein Lehrer – die sich als „Klasseneltern“ um ihre Klasse kümmern. Sie sind für die Betreuungs- und Erziehungsarbeit hauptsächlich verantwortlich. Zudem sind die Teamlehrer in vielen Fächern in der Klasse eingesetzt und kennen deshalb besonders genau die Sorgen und Nöte „ihrer“ Kinder. Die Teamlehrer treffen aus dieser Nähe heraus - in Absprache mit den Eltern und Erziehungsberechtigten - alle pädagogischen und fachlichen Entscheidungen.

In regelmäßigen Teamsitzungen können die Klassenlehrerteams eines Jahrganges Probleme erörtern, gemeinsame Projekte planen und pädagogisch-methodische Schwerpunkte diskutieren.

Für die Schülerinnen und Schüler sind ihre im Team arbeitenden Klassenlehrer ein Vorbild, denn sie sollen auch im Team arbeiten, da gemeinschaftliche Arbeitsformen und Projekte ein Arbeitsschwerpunkt unserer Schule sind.

Beide Teamlehrer sind Ansprechpartner für die Eltern.

Regelmäßige Erprobungsstufenkonferenzen

Während der Erprobungsstufe finden in Klasse fünf und Klasse sechs regelmäßig Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen alle Fachlehrerinnen und Fachlehrer einer Klasse ausführlich und intensiv über jede einzelne Schülerin / jeden einzelnen Schüler beraten.

Enge Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Das Schiller-Gymnasium arbeitet eng mit den umliegenden Grundschulen zusammen: Im Rahmen des Projektes „Bildungslandschaft Köln-West“ finden regelmäßig gemeinsame Treffen statt, beispielsweise um Lehrpläne abzugleichen.

Die Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen werden zu den regelmäßigen Erprobungsstufenkonferenzen eingeladen, um sich über die Schülerinnen und Schüler auszutauschen. Zudem erfolgen gegenseitige Hospitationen: Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Erprobungsstufe des Schiller-Gymnasiums hospitieren an den Grundschulen, um sich über die Lernvoraussetzungen und die grundschulspezifischen Arbeitsweisen zu informieren. Ebenso hospitieren die Kolleginnen und Kollegen aus den Grundschulen einmal im Jahr bei uns.

Teamstunde: Sozialtraining und Klassenrat

Ausgehend von der Annahme, dass ein Schüler die Lernangebote nur dann effektiv nutzen kann, wenn er seinen Platz in der Klasse gefunden hat und sich von den anderen akzeptiert und angenommen fühlt, investieren wir viel Zeit in die Bildung der Klassengemeinschaft. Hierzu dient der Klassenrat, in dem alle die Gemeinschaft betreffenden Themen diskutiert und erörtert werden (Kommunikations- und Konfliktfähigkeit / Selbstkompetenz). Zudem wird die Sozial- und Selbstkompetenz nach den Prinzipien der Life-Skill-Erziehung „Lions-Quest“ (schüler- und handlungsorientierter sowie situations-bezogener und modellhafter, ganzheitlicher Unterricht) in dieser Unterrichtsstunde gefördert. Zur Stärkung der Klassengemeinschaft werden Themen wie, „Meine Klasse“, „Stärkung des Selbstvertrauens“, „Mit anderen gemeinsam lernen und leben“, „Rücksicht nehmen“, „Verantwortung übernehmen“, „Einander respektieren“, „Konflikte mit anderen friedlich lösen“, „Erwachsen werden“ behandelt.

Methoden und Projekttage

Um die Methodenkompetenz zu schulen, werden in Klasse fünf und sechs Methoden- und Projekttage durchgeführt, an denen grundlegende, überfachliche Kompetenzen im Mittelpunkt stehen (Methodenkompetenz). Anvisiertes Ziel ist es, bestimmte Schlüssel-qualifikationen möglichst wirksam zu erreichen. Zu diesen Schlüsselqualifikationen gehören die Beherrschung elementarer Lern- und Arbeitstechniken, die Fähigkeit zu überzeugender Kommunikation und Argumentation, die effektive Zusammenarbeit in Gruppen und der Aufbau spezifischer Persönlichkeitsmomente wie Selbstvertrauen, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs in einem Grundkurs den Umgang mit dem Computer.

Lernbegleitung

Die Lernbegleitungsstunde ist eine Zusatzstunde, an der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe fünf teilnehmen, die Probleme haben, sich zu organisieren oder die sich im Unterricht zu impulsiv und unkonzentriert oder auch zu ruhig verhalten. Diese Stunde bietet Raum, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. In einer kleinen Gruppe, werden Schülerinnen und Schüler beim Lernen lernen unterstützt, um so ihre Lernfreude zu steigern und ihre individuellen Leistungen zu verbessern. Gezielt werden elementare Arbeitstechniken und Lernprinzipien eingeübt (Bsp.: Wie führe ich mein Heft? Wie kann ich mir helfen, wenn ich im Unterricht zu unruhig bin? Wie kann ich es schaffen, öfter aufzuzeigen? Wie bereite ich mich in der Fünf-Minuten-Pause auf die nächste Stunde vor? Was kann ich tun, wenn ich Arbeitsmaterialien vergessen habe? Wie lerne ich Vokabeln? Wie bereite ich mich zu Hause auf Klassenarbeiten vor?).

Ab Jahrgangstufe sechs (bis neun) findet ein individuelles Lerncoaching statt.

Sport-Plus-Konzept

Unser Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche die Bewegungsfreude am individuellen wie gemeinschaftlichen Sporttreiben erfahren und für sich Sport und Bewegung als eine sinnvolle, bereichernde Möglichkeit einer gesunden und glücklichen Lebensführung begreifen.

Im Rahmen unseres Sport-Plus-Konzeptes sollen insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe viele Bewegungsimpulse bekommen. Wichtige Bausteine dabei sind u.a. die regelmäßige Sportstunde, die aktive Pause und vielfältige sportliche AG-Angebote im Rahmen des Ganztages.

 

Lernen und Fordern in der Erprobungsstufe

Schule ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche dem Wissen und der Kultur einer Gesellschaft begegnen, an dem damit Lernen und Leistung im Zentrum stehen. Dazu gehört ein Schulklima, das sowohl durch humanes, soziales Miteinander und effektives Lernen als auch durch vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern geprägt ist.

Deswegen

  • stellen wir klare Leistungsanforderungen, achten aber auch auf hinreichende Unterstützung.
  • setzen wir fremdsprachliche Schwerpunkte: Man kann am Schiller-Gymnasium im Regelunterricht Englisch, Französisch, Latein und Spanisch lernen. Ein bilingualer Kurs Englisch/Gesellschaftswissenschaften in der Mittelstufendifferenzierung sowie alljährliche Sprachentage in allen Stufen ergänzen das Sprachangebot.
  • bieten wir externe Sprachprüfungen in Englisch und Französisch (Cambridge Certificate, Delf) an. Sie signalisieren besondere Qualifikationen bei Bewerbungen und erleichtern den Zugang zu Studien im Ausland.
  • werden Hausaufgaben größtenteils zu Schulaufgaben.
  • lernen die Kinder bei uns auch, wie man lernt (schulweite Methodentage - Methodenkompetenz).
  • arbeiten wir immer wieder projektorientiert, u.a. unter Einbeziehung der neuen Medien.  nehmen die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Wettbewerben teil (z. Bsp.: Känguru-Wettbewerb in Mathematik, Chemie entdecken, Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung).
  • unternehmen wir regelmäßig Exkursionen als unterrichtsbegleitendes Programm.
  •  absolvieren die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 (auf Wunsch auch in der Einführungsphase der Oberstufe) ein Betriebspraktikum.
  • stehen eine internetgestützte Schülerbibliothek, ein Leseraum, ein Selbstlern- und Recherchezentrum und vier Computerräume zur Verfügung.
  • nehmen alle 5er an einem Grundkurs „Umgang mit dem PC“ teil.
  • kooperieren wir mit unserer Nachbarschule, so dass die Schülerinnen und Schüler erweiterte Wahlmöglichkeiten in der Oberstufe haben.
  • bieten wir in der Oberstufe einen Projektkurs mit wechselnden Schwerpunkten – Musik, Geschichte oder Kunst – an.
  • legen wir Wert auf eine umfassende Bewegungs(aus)-bildung: ein erhöhtes Sportstundenvolumen (5 Stunden Sport für die Jgst. 5) und individualisierte Qualitätsprofile statt Notengebung im Sport der Sekundarstufe I.

 

Begleiten und Fördern in der Erprobungsstufe

In der konsequenten Verwirklichung des Prinzips „Fördern und Fordern“ in Schule und Unterricht sehen wir eine zentrale Herausforderung unserer Arbeit. Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, Stärken und Schwächen zu erkennen und geeignete Fördermaßnahmen auszuwählen.

Deshalb

  • arbeiten wir daran, dass der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium bruchlos erfolgt, u.a. indem wir eng mit den Grundschullehrern und Grundschullehrerinnen kooperieren, Hemmschwellen vor und zum Schulstart durch Kennenlerntage abbauen und schon im ersten Quartal des neuen Schuljahres auf Klassenfahrt gehen.
  • werden die Schülerinnen und Schüler in der Erprobungsstufe durch Klassenleitungsteams („Klasseneltern“) an die Hand genommen.
  • bieten wir ein vielschichtiges Förderkonzept an.
  • kooperieren wir mit dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur der Universität Köln und bieten eine zusätzliche individualisierte Rechtschreibförderung für Kinder der Jgst. 5 an.
  • begegnen wir Leistungsdefiziten in den Kernfächern schon ab Klasse 6 mit unserem Tutorenprogramm.
  • wird unsere Lernzeit durch Fachlehrer betreut, die gezielt Hilfestellung geben können.
  • bieten wir im Rahmen unseres differenzierten Beratungskonzeptes pädagogisch-psychologische Beratung sowie ein individuelles Lerncoaching bei Lernschwierigkeiten an.
  • übernehmen ältere Schülerinnen und Schüler bei uns Verantwortung für jüngere, z. B. als Paten, Streitschlichter, Sanitäter, Sporthelfer oder Tutoren.
  • legen wir Wert auf Elternmitarbeit. Wenn Schule für die Kinder und Jugendlichen wichtig sein und bleiben soll, muss sie auch zu Hause wichtig sein. Wir wünschen uns daher Ihr Engagement und bieten Ihnen viele Möglichkeiten dazu an, vom Gespräch über das Klassenfest bis zum Förderverein und den Mitwirkungsgremien.fördern wir begabte Schülerinnen und Schüler durch vielfältige Angebote wie etwa einem Schülerstudium an der Universität oder einem naturwissenschaftlichen AG-Angebot schon für die Kleinen.
  • steht auch soziales Lernen auf dem Lehrplan: Jede Klasse in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 hat eine wöchentliche „Klassenstunde“, in der Persönlichkeit und soziale Kompetenzen im Rahmen eines Life-Skill-Programms („Lions-Quest“) gefördert oder Fragen des Klassenrats besprochen werden


Kultur und Leben am Schiller-Gymnasium

Schule ist für uns nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Erziehens. Soziale Verantwortung und Toleranz, Engagement und Kreativität müssen in der Schule auch gelebt werden.

Deshalb

  • setzen wir auf vielfältige kulturelle – besonders musisch-künstlerische – Aktivitäten: Zahlreiche Theater-AGs und Bühnengruppen stellen u. a. in sog. Kultur- und Theaterwochen am Ende des Schuljahres ihr Können unter Beweis – von Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Konzerten, Kabarett, Dichterlesungen bis zum Lesewettbewerb für Schülerinnen und Schüler.
  • bieten wir Bühnenkunst als zertifizierbaren Lehrgang an (Schüler, die mehrfach an größeren Bühnenproduktionen in unterschiedlichen Bereichen, als Darsteller, Bühnenbildner, Techniker, Organisatoren etc., teilgenommen haben, erhalten ein zusätzliches Zertifikat zum Abiturzeugnis).
  • arbeiten wir mit der Rheinischen Musikschule und der „Offenen Jazzhausschule“ zusammen und haben Bigband-Gruppen eingerichtet.
  • kooperieren wir mit dem Hockey-Club „KHTC Blau-Weiß“ und bieten u. a. eine Hockey-AG mit eigenem Trainer an.
  • besitzen wir mit dem Schiller-Forum ein hauseigenes Kulturforum.
  • haben wir mit dem Rheinischen Freilichtmuseum Kommern eine Bildungspartnerschaft zum Lernprojekt „Schüler wohnen im Museum“ geschlossen.
  • verbessert der Schüleraustausch mit Frankreich und Finnland die Sprachkompetenz, eröffnet aber auch individuelle europäische Kontakte. Im Fall des finnischen Turku ist er zudem Teil der Städtepartnerschaft Köln – Turku.
  • gehen wir regelmäßig auf Klassenfahrt (als Minimum in den Stufen 5, 9 und Q2; oft auch in weiteren Stufen).
  • bilden wir Streitschlichter aus, die gleichzeitig auch die Patenschaft für die neuen Fünftklässler übernehmen.
  • schulen wir Sporthelfer für den qualifizierten Einsatz in Schule und Verein und bilden Schülerinnen und Schüler in der Sanitäts-AG zu Ersthelfern aus.
  • gibt es ein fächerübergreifendes Curriculum gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung, „Wider das Vergessen“.
  • berichten wir in unserer Schulzeitung „Schiller-Aktuell“ und in unserer digitalen Schülerzeitung „Freddi“ über aktuelle schulische Entwicklungen.
  • engagieren sich Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler in Chören, Bands, Theatergruppen und in unserem Kabarett „Die Gallensteine“.
  • werden zahlreiche Arbeitsgemeinschaften nach dem Unterricht oder in der langen Mittagspause angeboten (natürlich viele im Sport, z. B. Rudern, und im künstlerischen Bereich, aber auch AGs vom Schulgarten bis zur Informatik).
  • feiern wir Sport- und Spielfeste von Klasse 5 bis 12.
  • engagieren wir uns im Rahmen der Sucht- und Gewaltprävention für Jugendliche und bieten Beratung und Information für Eltern an

 

Wie sind die Anmeldeformalitäten?

Der offizielle Anmeldungszeitraum für das Schuljahr 2020/2021 ist von Mittwoch, 26.2.2020 bis Mittwoch, 4.3.2020.

Bei der Anmeldung bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

1. Kopie des Zeugnis der Grundschule zum ersten Halbjahr der vierten Klasse mit der Empfehlung für die weiterführende Schule

2. das Anmeldeformular der Stadt Köln, das Sie mit dem Zeugnis von der Grundschule erhalten

Ist Ihr Kind entsprechend der Grundschulempfehlung für die Schulform Gymnasium uneingeschränkt geeignet, so müssen Sie nur unseren Anmeldebogen ausfüllen und das Anmeldeformular zusammen mit der Kopie des Zeugnisses innerhalb des Anmeldezeitraums abgeben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht mit allen Familien mit uneingeschränkter Empfehlung ein Beratungsgespräch führen können; in wichtigen Fragen, nehmen wir uns aber gerne für Sie Zeit (Kontakt s. unten).

Sollte Ihr Kind mit Einschränkung für die Schulform Gymnasium oder für eine andere Schulform (Realschule / Hauptschule) geeignet sein, möchten wir mit Ihnen und gerne auch mit Ihrem Kind ein Beratungsgespräch vor der offiziellen Anmeldung führen. Den Termin für das Gespräch können Sie direkt mit unserer Erprobungs­stufen­leitung Herrn Reckmann oder Herr Conrad (Kontakt s. unten) vereinbaren, nachdem sie das Zeugnis des ersten Halbjahres erhalten haben. Bitte bringen Sie zu dem Beratungsgespräch auch das letzte Zeugnis der dritten Klasse mit.

Information über die Anmeldekriterien für die neue Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2020/21

Für das Schuljahr 2019/20 gilt folgende Verfahrensregelung für die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in die Jahrgangsstufe 5:

  1. Der Schulträger hat entschieden, dass nur Kinder aufgenommen werden dürfen, die in Köln wohnen. Dieser Beschluss ist bindend.
  2. Das Schiller-Gymnasium ist keine Schule, die darauf ausgerichtet ist, Kinder mit ausgewiesenem son­der­pä­da­go­gischen Förderbedarf inklusiv zu beschulen. Wir werden entsprechende Aufnahmeanträge an die Stadt weiterreichen, die dann über die Aufnahme entscheidet.
  3. Anmeldungen, die unter die Härtefallregelung fallen könnten, müssen von den Anmeldenden mit der Anmeldung benannt und schriftlich durch entsprechende Bescheinigungen belegt werden. Liegt ein Härtefall vor, wird ein Kind mit Kölner Wohnort aufgenommen.
  4. Als Auswahlkriterien für die Aufnahme eines angemeldeten Kindes gilt lediglich die Geschwisterregel.
  5. Sollten die genannten Auswahlkriterien nicht reichen, um bei einem An­melde­über­hang Auf­nahme­ent­schei­dungen nach­voll­zieh­bar zu treffen, greift das Losverfahren.

 

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