Anmeldung der Fünftklässler:

Zeitraum

Di. 20. Februar bis Fr. 02. März jeweils von 8 bis 14 Uhr.

Am 20.2. (Veedelszug) wird das Sekretariat allerdings schon um 11 Uhr geschlossen.

Mehr Informationen zum Anmeldeverfahren finden Sie hier.

Austausch mit dem Lycée Paul-Louis Courier in Tours


Der Austausch mit unserer Partnerschule in Frankreich (Tours an der Loire) hat eine lange Tradition am Schillergymnasium, er besteht seit 1997.

Seitdem kommt jedes Jahr im März eine Gruppe von ca. 25 französischen Schülerinnen und Schülern nach Köln und im April oder Mai eine Gruppe Schiller-Schüler zum Lycée Paul-Louis Courier nach Tours.

Schülerinnen und Schüler von den Klassen 7 bis 9 können teilnehmen und der Aufenthalt dauert immer 7 Tage, sodass die Schülerinnen und Schüler auch ein Wochenende mit der Gastfamilie erleben können.

Schüleraustausch – das bedeutet die Gelegenheit, die aus Büchern gelernte Sprache konkret anzuwenden und das Land, in dem sie gesprochen wird, etwas kennen zu lernen, und das viel besser, als man es als Tourist je tun kann, da man in einer Familie des Gastlandes lebt und auch in einer anderen Kultur. Manchmal werden sogar Freundschaften geschlossen, die ein Leben lang halten.

Eine von vielen Attraktionen des Parks 'Futuroscope'

Auf dem Programm stehen für die Gruppen im Gastland neben dem Unterricht und dem Essen in der Schule, Aktivitäten wie das Kennenlernen der jeweiligen Stadt und der Umgebung sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten, z. B. Bowling, Musicalbesuche etc... In Frankreich wird unter anderem der bekannte Hightech-Park „Futuroscope“ bei Poitiers besucht.

Meist steht der Aufenthalt unter einem Rahmenthema, auf dass das Besuchsprogramm etwas abgestimmt ist, z.B. der Vergleich der Essgewohnheiten beider Länder oder Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Brauchtum und in der Geschichte. Mehrmals wurden im Rahmen eines internationalen Comenius-Programmes auch unsere anderen Partnerschulen in Finnland, England und Estland mit einbezogen. So haben beispielsweise Schüler gemeinsam im Gastland und in den Familien gekocht und daraus ein internationales Kochbuch erstellt, das in unserer Schule gekauft werden kann.

Die Loire in Tours

Die Stadt Tours

Tours ist eine Stadt in der Mitte Frankreichs. Die Stadt liegt etwas östlich der Mündung des Cher in die Loire, wobei die beiden Flüsse, die hier in drei Kilometern Entfernung voneinander parallel verlaufen, die Stadt im Norden (Loire) bzw. Süden (Cher) begrenzen. Sie ist ein Handelszentrum im fruchtbaren Loiretal. Industrielle Produkte der Stadt sind: Druckerzeugnisse, Chemikalien, Maschinen, Lebensmittel und Textilien.

Tours ist ein Ausgangspunkt für die Besichtigung der historischen Loireschlösser.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die gotische Kathedrale Saint-Gatien (Baubeginn im 12. Jahrhundert, fertig gestellt im 16. Jahrhundert) mit ihrer reich verzierten Fassade und den schönen Glasmalereien. In der Nähe des Stadtzentrums stehen zwei Türme, die Überreste der Basilika Saint-Martin. Sie wurde benannt nach Sankt Martin, der im 4. Jahrhundert Bischof von Tours war und im 6. Jahrhundert von dem berühmten fränkischen Geschichtsschreiber Gregor von Tours erwähnt wurde. Weitere bekannte Kirchen der Stadt sind Notre-Dame-la-Riche aus dem 13. Jahrhundert (im 19. Jahrhundert restauriert) und Saint-Saturnin aus dem 15. Jahrhundert. Seit 1970 ist Tours eine Universitätsstadt.

Ausschnitt aus dem SCHILLER AKTUELL August 2007

Frankreichaustausch 2007

Von Samira Lintzen, Ruth Radermacher, Luzie Schwarz & Lilli Töpfer, 7b

Am 3. Mai im frühen Morgen holte uns der Bus (leider kein Doppeldecker) am Schultor ab und die Fahrt begann. 10 Stunden im Bus lagen uns bevor, doch es wurde unterhaltender, als wir es uns vorgestellt hatten. Als wir endlich die faszinierende Stadt Tours erreichten, erwarteten uns dort schon unsere Austauschschüler mit ihren Familien, die uns schon von Fotos bekannt waren. Von dort ging es ab in unsere neuen Gastfamilien, wo uns ein mehr oder weniger typisch französisches Essen vorgesetzt wurde. Nach dieser und auch nach jeder Mahlzeit wurde ein Käseteller herumgereicht, an dem man sich bedienen konnte.

Nach dem eher ruhigeren Abend, bekamen wir am nächsten Morgen einen Einblick in das wahre französische Alltagsleben. Die Schule war sehr klein im Vergleich zu unserer, jedoch hatte sie dadurch auch etwas Besonderes. Nach zwei Unterrichtsstunden mit unseren Austauschschülern wurden wir zu der etwas entfernten Kantine gebracht, um dort von dem Schulleiter in Empfang genommen zu werden. Danach ging es wieder zurück zur Schule, um von dort aus durch einen Fußmarsch und eine Busfahrt zur Loire zu unternehmen. Doch bevor es richtig losging, stärkten wir uns noch mit dem Picknick, dass uns von unserer Gastfamilie gemacht worden war. Auf dem Schiff, wurde uns durch den Lautsprecher sogar auf Deutsch mitgeteilt, um welche Gebäude es sich am Ufer handelte. Danach ging es zurück in die Familien.

Außer dem Unterricht, den die Austauschpartner durchzustehen hatten, stand dem gemeinsamen Wochenende mit den Familien nichts im Wege und es konnten neue Eindrücke von Land und Leuten gemacht werden. Am Sonntag standen in Frankreich noch die Wahlen an, was für den einen oder anderen bestimmt auch sehr interessant und gleichzeitig schockierend war.

Nach dem mehr oder weniger erholsamen, aber auf jeden Fall unterhaltsamen Wochenende stand am nächsten Tag eine Reise durch die genussvolle Welt der besonderen Speisen Tours an. Nach dieser Gaumenfreude sammelten wir weitere Eindrücke über die Stadt Tours, doch diesmal im architektonischen Sinne, sprich eine Führung mit einer durchaus höflichen und zu unserem Glück deutschsprechenden Führerin, die uns zu Fuß durch alle noch so kleinen, jedoch schönen Gassen jagte und uns so einige schaurige Geschichten von Erhängten und Gefolterten zu erzählen hatte. Nachdem wir am Ende der Besichtigung noch den berühmt und berüchtigten Elefanten Fritz und auch dessen tragische Geschichte bewundert hatten, trafen wir wieder auf unsere Austauschschüler, die derweil den Unterricht zu überstehen hatten.

Obwohl Frau Küpper und Frau Berner darauf bestanden, dass wir noch eine Rallye machen sollten, setzten wir uns durch und konnten somit dieser Qual entfliehen. Stattdessen zerstreuten wir uns über die Stadt und konnten uns Wichtigerem und Spaßigerem zuwenden, wie zum Beispiel einem Stadtbummel. Der Dienstag ging wesentlich geruhsamer zu, zumindest in den meisten Familien, denn dies war zufälligerweise ein französischer Feiertag, an dem Napoleon ironischerweise Deutschland besiegt hat. Natürlich war ebenso möglich, sich auch mit anderen Austauschpaaren zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Auf den nächsten Tag hatten wir uns schon alle gefreut, da wir schon von manchen deutschen Austauschschülern, für die dies schon der 2. Frankreichaustausch war, gehört hatten, was das „Futuroscope“ für ein aufregender Freizeitpark sein sollte. Und so war es dann auch.

Hier zu den Programmabläufen: in Köln und in Tours.

Hier noch ein paar Bilder von Tours


Häuser in der Altstadt von Tours

Loireschloss in Tours

Die Altstadt von Tours ist sehr von Fachwerk-Häusern geprägt. Eines der Loireschlösser, auch ein An- und Abfahrtsort von uns, den Austauschschülern.

Bahnhof von Tours

Basilika Saint-Martin

Der im Zentrum liegende Bahnhof von Tours.

Die Basilika Saint-Martin wurde nach dem heiligen Martin benannt.

Cathedrale Saint-Gatien Der Baum ist über 1000-Jahre alt.

Die prächtige Cathedrale Saint-Gatien

Der tausend-Jahre-alte Baum, eine spannende Geschichte bei unserer Führung durch Tours.

Im 4711-Haus

Im Römisch-Germanischen Museum

Der Eau-de-Cologne Brunnen.

Togaprobe im Römisch-Germanischen Museum.

Die französischen Schüler 2008

Die französische Austauschgruppe 2008.



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