

Vorbemerkung
Im Schulprogramm 2009 – 2013 wird als ein Schulentwicklungsvorhaben die systematische Verankerung von Feedbackelementen im schulischen Alltag benannt. In einem Arbeitskreis, in dem Mitglieder der Schüler- und Elternschaft sowie des Lehrerkollegiums vertreten waren, wurde ein solches Konzept entwickelt, das von der Schulkonferenz verabschiedet worden ist. Langfristig soll so eine Feedback-Kultur an der Schule aufgebaut werden.
Feedback zu geben gehört seit jeher zu den Selbstverständlichkeiten in der Schule und bezieht sich in beiden Richtungen auf die Kommunikationsebenen Lehrer – Schüler und Lehrer – Eltern. Teilweise ist diese Kommunikation institutionalisiert (z. B. Elternsprechtage), teilweise ist das Feedback ein eher zufälliges Ergebnis.
Dabei birgt das Thema Feedback Dimensionen, die insgesamt zu einer verbesserten Kommunikation zwischen Lehrern-Schülern-Eltern beitragen und damit Konfliktpotenzial minimieren können. Je mehr Transparenz es zwischen Lehrern, Eltern und Schülern gibt, je mehr der Einzelne sich in seinen Bedürfnissen und Interessen ernst genommen fühlt, desto eher wächst die Motivation zum Lernen und Lehren. Nicht zuletzt erscheint uns dies als eine geeignete Präventionsmaßnahme, die vor unliebsamen Äußerungen etwa im Schüler-VZ schützt.
Insofern gilt für unsere konzeptionellen Überlegungen folgender Grundsatz:
Wir wünschen uns, dass in den kommenden Jahren gegenseitiges Feedback
ein etabliertes und anerkanntes Element unserer Schulkultur wird.
In diesem Konzept werden Schritte zu einer solchen Feedbackkultur
beschrieben, deren Wirksamkeit wir in einem Jahr untersuchen werden.
Vorschläge für Feedbackinstrumente finden Sie hier.